3 Mose 113 Mose 12APOSTELGESCHICHTE 33 Mose 11
1
Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach zu ihnen:
2
Redet mit den Kindern Israel und sprecht: Das sind die Tiere, die ihr essen sollt unter allen Tieren auf Erden.
3
Alles, was die Klauen spaltet und wiederkäut unter den Tieren, das sollt ihr essen.
4
Was aber wiederkäut und hat Klauen und spaltet sie doch nicht, wie das Kamel, das ist euch unrein, und ihr sollt's nicht essen.
5
Die Kaninchen wiederkäuen wohl, aber sie spalten die Klauen nicht darum sind sie unrein.
6
Der Hase wiederkäut auch, aber er spaltet die Klauen nicht darum ist er euch unrein.
7
Und ein Schwein spaltet wohl die Klauen, aber es wiederkäut nicht darum soll's euch unrein sein.
8
Von dieser Fleisch sollt ihr nicht essen noch ihr Aas anrühren denn sie sind euch unrein.
9
Dies sollt ihr essen unter dem, was in Wassern ist: alles, was Floßfedern und Schuppen hat in Wassern, im Meer und in Bächen, sollt ihr essen.
10
Alles aber, was nicht Floßfedern und Schuppen hat im Meer und in Bächen, unter allem, was sich regt in Wassern, und allem, was lebt im Wasser, soll euch eine Scheu sein,
11
daß ihr von ihrem Fleisch nicht eßt und vor ihrem Aas euch scheut.
12
Denn alles, was nicht Floßfedern und Schuppen hat in Wassern, sollt ihr scheuen.
13
Und dies sollt ihr scheuen unter den Vögeln, daß ihr's nicht eßt: den Adler, den Habicht, den Fischaar,
14
den Geier, den Weih, und was seine Art ist,
15
und alle Raben mit ihrer Art,
16
den Strauß, die Nachteule, den Kuckuck, den Sperber mit seiner Art,
17
das Käuzlein, den Schwan, den Uhu,
18
die Fledermaus, die Rohrdommel,
19
den Storch, den Reiher, den Häher mit seiner Art, den Wiedehopf und die Schwalbe.
20
Alles auch, was sich regt und Flügel hat und geht auf vier Füßen, das soll euch eine Scheu sein.
21
Doch das sollt ihr essen von allem, was sich regt und Flügel hat und geht auf vier Füßen: was noch zwei Beine hat, womit es auf Erden hüpft
22
von demselben mögt ihr essen die Heuschrecken, als da ist: Arbe mit seiner Art und Solam mit seiner Art und Hargol mit seiner Art und Hagab mit seiner Art.
23
Aber alles, was sonst Flügel und vier Füße hat, soll euch eine Scheu sein,
24
und sollt sie unrein achten. Wer solcher Aas anrührt, der wird unrein sein bis auf den Abend.
25
Und wer dieser Aase eines tragen wird, soll seine Kleider waschen und wird unrein sein bis auf den Abend.
26
Darum alles Getier, das Klauen hat und spaltet sie nicht und wiederkäuet nicht, das soll euch unrein sein.
27
Und alles, was auf Tatzen geht unter den Tieren, die auf vier Füßen gehen, soll euch unrein sein wer ihr Aas anrührt, wird unrein sein bis auf den Abend.
28
Und wer ihr Aas trägt, soll seine Kleider waschen und unrein sein bis auf den Abend denn solche sind euch unrein.
29
Diese sollen euch auch unrein sein unter den Tieren, die auf Erden kriechen: das Wiesel, die Maus, die Kröte, ein jegliches mit seiner Art,
30
der Igel, der Molch, die Eidechse, die Blindschleiche und der Maulwurf
31
die sind euch unrein unter allem, was da kriecht wer ihr Aas anrührt, der wird unrein sein bis auf den Abend.
32
Und alles, worauf ein solch totes Aas fällt, das wird unrein, es sei allerlei hölzernes Gefäß oder Kleider oder Fell oder Sack und alles Gerät, womit man etwas schafft, soll man ins Wasser tun, und es ist unrein bis auf den Abend alsdann wird's rein.
33
Allerlei irdenes Gefäß, wo solcher Aas hineinfällt, wird alles unrein, was darin ist und sollt's zerbrechen.
34
Alle Speise, die man ißt, so solch Wasser hineinkommt, ist unrein und aller Trank, den man trinkt in allerlei solchem Gefäß, ist unrein.
35
Und alles, worauf solches Aas fällt, wird unrein, es sei ein Ofen oder Kessel, so soll man's zerbrechen denn es ist unrein und soll euch unrein sein.
36
Doch die Brunnen und Gruben und Teiche bleiben rein. Wer aber ihr Aas anrührt, ist unrein.
37
Und ob solch ein Aas fiele auf Samen, den man sät, so ist er doch rein.
38
Wenn man aber Wasser über den Samen gösse, und fiele darnach ein solch Aas darauf, so würde er euch unrein.
39
Wenn ein Tier stirbt, das ihr essen mögt: wer das Aas anrührt, der ist unrein bis an den Abend.
40
Wer von solchem Aas ißt, der soll sein Kleid waschen und wird unrein sein bis an den Abend. Also wer auch trägt ein solch Aas, soll sein Kleid waschen, und ist unrein bis an den Abend
41
Was auf Erden schleicht, das soll euch eine Scheu sein, und man soll's nicht essen.
42
Alles, was auf dem Bauch kriecht, und alles, was auf vier oder mehr Füßen geht, unter allem, was auf Erden schleicht, sollt ihr nicht essen denn es soll euch eine Scheu sein.
43
Macht eure Seelen nicht zum Scheusal und verunreinigt euch nicht an ihnen, daß ihr euch besudelt.
44
Denn ich bin der HERR, euer Gott. Darum sollt ihr euch heiligen, daß ihr heilig seid, denn ich bin heilig, und sollt eure Seelen nicht verunreinigen an irgend einem kriechenden Tier, das auf Erden schleicht.
45
Denn ich bin der HERR, der euch aus Ägyptenland geführt hat, daß ich euer Gott sei. Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.
46
Dies ist das Gesetz von den Tieren und Vögeln und allerlei Tieren, die sich regen im Wasser, und allerlei Tieren, die auf Erden schleichen,
47
daß ihr unterscheiden könnt, was unrein und rein ist, und welches Tier man essen und welches man nicht essen soll.
topo3 Mose 12
1
Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2
Rede mit den Kindern Israel und sprich: Wenn ein Weib empfängt und gebiert ein Knäblein, so soll sie sieben Tage unrein sein, wie wenn sie ihre Krankheit leidet.
3
Und am achten Tage soll man das Fleisch seiner Vorhaut beschneiden.
4
Und sie soll daheimbleiben dreiunddreißig Tage im Blut ihrer Reinigung. Kein Heiliges soll sie anrühren, und zum Heiligtum soll sie nicht kommen, bis daß die Tage ihrer Reinigung aus sind.
5
Gebiert sie aber ein Mägdlein, so soll sie zwei Wochen unrein sein, wie wenn sie ihre Krankheit leidet, und soll sechsundsechzig Tage daheimbleiben in dem Blut ihrer Reinigung.
6
Und wenn die Tage ihrer Reinigung aus sind für den Sohn oder für die Tochter, soll sie ein jähriges Lamm bringen zum Brandopfer und eine junge Taube oder Turteltaube zum Sündopfer dem Priester vor die Tür der Hütte des Stifts.
7
Der soll es opfern vor dem HERRN und sie versöhnen, so wird sie rein von ihrem Blutgang. Das ist das Gesetz für die, so ein Knäblein oder Mägdlein gebiert.
8
Vermag aber ihre Hand nicht ein Schaf, so nehme sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, eine zum Brandopfer, die andere zum Sündopfer so soll sie der Priester versöhnen, daß sie rein werde.
topoAPOSTELGESCHICHTE 3
1
Petrus aber und Johannes gingen miteinander hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, da man pflegt zu beten.
2
Und es war ein Mann, lahm von Mutterleibe, der ließ sich tragen und sie setzten ihn täglich vor des Tempels Tür, die da heißt "die schöne", daß er bettelte das Almosen von denen, die in den Tempel gingen.
3
Da er nun sah Petrus und Johannes, daß sie wollten zum Tempel hineingehen, bat er um ein Almosen.
4
Petrus aber sah ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an!
5
Und er sah sie an, wartete, daß er etwas von ihnen empfinge.
6
Petrus aber sprach: Gold und Silber habe ich nicht was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth stehe auf und wandle!
7
Und griff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Alsobald standen seine Schenkel und Knöchel fest
8
sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, wandelte und sprang und lobte Gott.
9
Und es sah ihn alles Volk wandeln und Gott loben.
10
Sie kannten ihn auch, daß er's war, der um Almosen gesessen hatte vor der schönen Tür des Tempels und sie wurden voll Wunderns und Entsetzens über das, was ihm widerfahren war.
11
Als aber dieser Lahme, der nun gesund war, sich zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk zu ihnen in die Halle, die da heißt Salomos, und wunderten sich.
12
Als Petrus das sah, antwortete er dem Volk: Ihr Männer von Israel, was wundert ihr euch darüber, oder was sehet ihr auf uns, als hätten wir diesen wandeln gemacht durch unsere eigene Kraft oder Verdienst?
13
Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verklärt, welchen ihr überantwortet und verleugnet habt vor Pilatus, da der urteilte, ihn loszulassen.
14
Ihr aber verleugnetet den Heiligen und Gerechten und batet, daß man euch den Mörder schenkte
15
aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten des sind wir Zeugen.
16
Und durch den Glauben an seinen Namen hat diesen, den ihr sehet und kennet, sein Name stark gemacht und der Glaube durch ihn hat diesem gegeben diese Gesundheit vor euren Augen.
17
Nun, liebe Brüder, ich weiß, daß ihr's durch Unwissenheit getan habt wie auch eure Obersten.
18
Gott aber, was er durch den Mund aller seiner Propheten zuvor verkündigt hat, wie Christus leiden sollte, hat's also erfüllet.
19
So tut nun Buße und bekehrt euch, daß eure Sünden vertilgt werden
20
auf daß da komme die Zeit der Erquickung von dem Angesichte des HERRN, wenn er senden wird den, der euch jetzt zuvor gepredigt wird, Jesus Christus,
21
welcher muß den Himmel einnehmen bis auf die Zeit, da herwiedergebracht werde alles, was Gott geredet hat durch den Mund aller seiner heiligen Propheten von der Welt an.
22
Denn Moses hat gesagt zu den Vätern: "Einen Propheten wird euch der HERR, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern gleich wie mich den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird.
23
Und es wird geschehen, welche Seele denselben Propheten nicht hören wird, die soll vertilgt werden aus dem Volk."
24
Und alle Propheten von Samuel an und hernach, wieviel ihrer geredet haben, die haben von diesen Tagen verkündigt.
25
Ihr seid der Propheten und des Bundes Kinder, welchen Gott gemacht hat mit euren Vätern, da er sprach zu Abraham: "Durch deinen Samen sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden."
26
Euch zuvörderst hat Gott auferweckt seinen Knecht Jesus und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, daß ein jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit.
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